Protokoll der Mitgliederversammlung des Sprachenrates Saar am 22.6.17 im Alten Rathaus Um 17 Uhr


Teilnehmer

  • Norbert Gutenberg (Vorsitzender des Sprachenrates Saar)
  • Heiner Zietz (Vorsitzender des Sprachenrates Saar)
  • Joachim Mohr (Ministerium für Bildung und Kultur)
  • Pierre Lang (Ministerium für Bildung und Kultur)
  • Charlotte Schneider (IHK Saarland)
  • Justus Wilhelm (HWK)
  • Julitte Ring (GMF)
  • Bettina Schwandt (UdS/ZfL)
  • Volker Schuler (DGB)

Punkte der Tagesordnung

  • Bericht Vorstand
  • Newsletter LPM
  • Vorstellung Berufsnetzwerk Frau Schneiders IHK
  • Vorstandsneuwahl

Protokoll

1.Bericht Vorstand

  • ein Mitglied verloren (Gesamtlandeselternvertretung (GLEV), teilt ‚radikale‘ Position Sprachenrat zur Frankreichstrategie nicht, ist ausgetreten)
  • Veranstaltung mit Ministerpräsidentin, Vertretern aus Wirtschaft, saarländischen Eltern und Schülern zur Frankreichstrategie und der Wichtigkeit des Französischen gescheitert an Widerstand GLEV
  • Treffen mit Philipp Krämer (FU Berlin, Studie zur Frankreichstrategie), Text liefert keine neuen Erkenntnisse, aber wenn Krämer im Saarland → Planung Veranstaltung bei der er seine Ergebnisse vorstellen soll
  • In letzten Monaten Wiederholung älterer Aktion: Anschreiben Organisationen Migrantensprachen, vor einigen Jahren auf Schreiben keine Rückmeldung, diesmal kleiner Rücklauf → Treffen geplant
  • vor einigen Wochen Wiederholung Anfrage Staatskanzlei Veranstaltung ‚Was bringt es jungen Leuten Französisch zu können‘; in erster Linie für Berufsbildung, Leute die hier arbeiten wollen. Noch keine Antwort, in nächsten Wochen Rückfrage → Frau Ring schlägt vor, auch bei Marc Reck anzufragen
  • Finanziell guter Stand
  • Herr Gutenberg ist jetzt Mitglied EuropaUnion, das hat ggf. Konsequenzen für Sprachenrat, EuropaUnion hat noch keinen Vorstand, aber wenn, dann wird angefragt, ob sie Mitglied im Sprachenrat werden will

2. Vorstandsneuwahl

  • Kandidatenliste:
    • Prof. Dr. Norbert Gutenberg, Universität des Saarlandes (1. Vorsitzender)
  • Heiner Zietz, Verband der Volkshochschulen des Saarlandes (2. Vorsitzender)
  • Dr. Justus Wilhelm, Handwerkskammer des Saarlandes ( Schatzmeister)
  • Abstimmung:
    • Dafür: 5
    • Dagegen 0
    • Enthaltungen 3
  • Damit bisheriger Vorstand für 2 Jahre wiedergewählt, nimmt die Wahl an
  • in nächsten 2 Jahren muss Nachfolge geklärt werden, wer vertritt Uni, wer wird Vorstand
  • Wichtige Frage: Wo und mit welchen Mitteln könnte Sprachenrat was genau tun. Man sollte besprechen, was die Rolle des Sprachenrates in den kommenden Jahren ist,  vielleicht auch eine komplette Sitzung lang

3. Newsletter LPM

  • Newsletter Herr Wagner
  • Herr Wagner jetzt in Rente, hat Newsletter aufgebaut → Sammlung zu Sprachen mit Links zu Didaktik, Veranstaltungen, viele Lehrer Abonnenten und Nutzer, dauerhafter nicht nur punktueller Charakter. Übergreifender Newsletter, Material auch aus Ausland, deckt 3 große Schulsprachen ab, Webinare, großartige aber umfangreiche Sammlung, nicht nur für Technikaffine sondern für alle eine Fundgrube an Infos die über das rein Didaktische hinausreicht, aktuell und immer aktualisiert, aber auch Archiv
  • Sprachenrat würde Verschwinden Newsletter bedauern, wird LPM um Weiterführung bitten
  • (Am 29.6. hat Herr Jellonek mitgeteilt, dass Herr Wagner per Werkvertrag die Newsletter weiterführen wird)

4.Vorstellung Berufsnetzwerk Frau Schneiders IHK

  • Frau Schneiders ist Mobilitätsberaterin der IHK, berät bei Auslandsaufenthalten z.B.  während einer dualen Ausbildung
  • Seit April: IHK Mitglied im Netzwerk Berufsbildung ohne Grenzen (weitere Mitglieder: ca. 5-6 IHKs ansonsten Handwerkskammern und Wirtschaftsverbände)
  • Netzwerk beschäftigt sog. Mobilitätsberater
  • weiteres Projekt IHK: grenzüberschreitende Berufsausbildung → kofinanziert durch Region Grand Est, 2 Berufsberater die grenzüberschreitende Ausbildung betreuen, Hauptpublikum aktuell französische Jugendliche
  • Finanzierung:: Erasmus+-Agentur einer der Hauptpartner, aber auch Suche nach alternativen Fördermöglichkeiten
  •  Netzwerk Berufsbildung ohne Grenzen existiert seit 2009, seitdem verschiedene Förderer, seit 2015 Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Entsendungszahlen liegen für 2016 bei ca. 8000 Personen, Maßgabe Koalitionsvertrag, dass bis 2020 10% aller Auszubildenden einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland absolvieren sollen. Aktuell liegen die Zahlen bei 4-5%
  • Erasmus + ist auch explizit für Auszubildende, nicht nur für Studierende, in diesem Bereich soll daher ‚gepusht’ werden
  • bzgl. des Programms zur grenzüberschreitenden Ausbildung nehmen aktuell insgesamt 25 Azubis teil. Diese 25 machen einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland
  • Beim Programm grenzüberschreitende Ausbildung wird der praktische Teil komplett im Ausland gemacht, das Netzwerk Berufsbildung ohne Grenzen bietet Praktika.
  • Vorschlag Herr Mohr: Komplette Sitzung über Projekte und Ergebnisse
  • Vorschlag Frau Schneiders: Ihre Kollegen von der Agentur mit dazu zu nehmen, ohnehin Idee Feedbackgespräche für alle grenzüberschreitenden Azubis →  Möglichkeit, die Veranstaltung mit dem Sprachenrat zusammen zu machen
  • Frage: Wie ist die Nachfrage nach Auslandspraktika in anderen Sprachen? Wird das angeboten oder gibt es nur Austausch mit Frankreich? Antwort Frau Schneiders: regional bedingt, Cottbus z.B. hat Austausch mit Tschechien und Polen. Der Fokus liegt auf Outgoing, trotzdem gibt es manchmal Austausch
  • Anmerkung Herr Wilhelm: Handwerk unterstützt Initiative, aber sie ist eher was für große Unternehmen statt für KMU